Seriöse Information hat Zukunft

Lit­ten und ver­schwan­den im let­zten Jahr zahlre­iche Zeitun­gen und Zeitschriften in Folge der Weltwirtschaft­skrise, so verze­ich­nete beispiel­sweise die britis­che Wochen­zeitschrift The Econ­o­mist im let­zten Jahr wider­erwartend einen his­torischen Gewinn. Der Jour­nal­ist, Grün­der der Design– und Zeit­geist­magazine Wall­pa­per und Mon­o­cle und Merian-Kolumnist Tyler Brûlé äußert sich in diesem ZEIT-Interview vom 7. Jan­uar 2010 dazu und ver­mutet in dieser Tat­sache eine “Flucht in die Real­ität”. Seiner Ein­schätzung nach sehne sich das Leser– und Zuschauer­pub­likum angesichts des unüber­sichtlich gewor­de­nen Welt­geschehens im Schat­ten von Glob­al­isierung und Wirtschaft­skrise nach “…ser­iöser und solid­erer Berichter­stat­tung, die […] Fak­ten bringt, keine Speku­la­tio­nen.” Dig­i­tale soziale Net­zw­erke wie  Blogs, Twit­ter und Face­book seien bere­its jetzt ver­al­tet und wür­den in ihrer Bre­it­en­wirkung überschätzt, da sie dieser Anforderung nicht entsprechen könnten.

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Golo Ley

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01 2010

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