Autoren-Archiv

Eröffnung in Dresden: die türckische Cammer

Vor weni­gen Tagen war dem Dres­d­ner Res­i­den­zschloß als Heim­stätte der Staatlichen Kun­st­samm­lun­gen zu Dres­den die medi­ale Aufmerk­samkeit hold. Die türchis­che Cam­mer wurde eröffnet — eine der prachtvoll­sten Samm­lung orientalisch-türkischer Kunst. Die Ausstel­lung zeigt auf 750 m² 600 Stücke ori­en­tal­is­cher und ori­en­tal­isieren­der Kunst, die zum Teil diplo­ma­tis­che Geschenke, zum Teil Beutestücke sind. Zugle­ich zeigt sie die bedeu­tende Rolle des Osman­is­chen Reiches in der Frühen Neuzeit.

Besucher­in­for­ma­tio­nen

  • täglich 10 bis 18 Uhr, dien­stags geschlossen
  • Ein­trittspreis nor­mal: 10,00 Euro
  • Ein­trittspreis ermäßigt: 7,50 Euro
  • Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre: frei
  • Schüler, Stu­den­ten sowie Auszu­bildende (ab 17 Jahre): 7,50 Euro
  • Grup­pen ab 10 Per­so­nen: pro Per­son: 9,00 Euro
  • Der Ein­tritt ist auch gültig für das Neue Grüne Gewölbe sowie laufende Son­der­ausstel­lun­gen. Ausgenom­men ist das His­torische Grüne Gewölbe.

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03 2010

Konferenz in Heidelberg: UNESCO und der Kalte Krieg

Vom 4. bis zum 5. März findet am Hei­del­berg Cen­ter for Amer­i­can Stud­ies der Ruprecht-Karls-Universität die inter­na­tionale Kon­ferenz “Unesco und der Kalte Krieg” statt. Im Mit­telpunkt der Betra­ch­tun­gen steht die Rolle, die Ein­fluß­nahme und die Entwick­lung der UNESCO im Zeichen des Ost-West-Konfliktest. Mit­tels vier the­ma­tis­cher Schw­er­punkte wird sich dem Thema angenähert, wobei die Posi­tio­nen der Mit­glieder­staaten und der Ein­satz der UNESCO für Frieden und gegen­seit­iges Ver­ständis beson­ders beleuchtet wer­den. Rund 100 Per­so­nen nehmen an der Ver­anstal­tung teil.

03

03 2010

AEON auf Facebook

AEON hat ja seit einer ger­au­men Zeit eine Fan­seite auf Face­book, die bisher keine “eigene” URL hatte. Nun hat es aber endlich geklappt: AEON besitzt seine eigene Vanity-URL. Zu finden sind wir unter

Wir freuen uns, Euch/Sie dort begrüßen zu dür­fen. Wir sehen uns dort.

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03 2010

Das Schicksal von Frauen im Zweiten Weltkrieg

Eigentlich kann man den Satz “Krieg ist grausam” nicht ein­fach so sagen, weil er in seinen drei Worten fast wie eine Phrase daher kommt und den­noch genau das bein­hal­tet, was er aus­drückt. Wie zer­störerisch Krieg ist, ist eben eigentlich bekannt, erst recht der II. Weltkrieg. Und den­noch gibt es Aspekte, die bisher wenig von der Forschung beleuchtet wor­den sind. Dies gilt beispiel­sweise für das Schick­sal deutscher Frauen am Ende des II. Weltkrieges: nicht nur Flucht, Ver­lust von Hab und Gut sowie von Ange­höri­gen mußten sie bekla­gen, son­dern vielfach waren sie auch lebens­ge­fährlichen Gefahren aus­ge­setzt, so beispiel­sweise den Verge­wal­ti­gun­gen. Diesem Thema spürt ein­fühlsam Susanne Beyer in ihrem Bericht in “einestages” am Beispiel von Gabriele Köpp nach. Die habil­i­tierte Physik­erin wurde als 15jährige auf ihrer Flucht aus Pom­mern 14 Tage lang von Sol­daten der Roten Armee verge­waltigt und überwand dieses Trauma bis heute nicht. Ihr Schick­sal schrieb sie jetzt auto­bi­ographisch in einem Buch auf, das in seiner Art einzi­gar­tig ist. Einzig und allein noch die Pub­lika­tion von “Anonyma” ist in diesem Bere­ich ver­gle­ich­bar (es gibt einige Inter­views und kurze Berichte in Zeitzeu­gen­samm­lun­gen zu diesem Thema, die aber in der Aus­führlichkeit nicht an das Buch von Frau Köpp her­an­re­ichen). Schließlich weist der Bericht in “einestages” nicht nur auf das Los des 15jährigen Mäd­chens hin, son­dern deutet auch die geschichtswis­senschaftlichen Dimen­sio­nen bei der Beschäf­ti­gung mit diesem Thema an.

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02 2010

Umfrage: Einsatz von Social Media in der Wissenschaft

Der Forschungsver­bund “Inter­ac­tive Sci­ence — interne Wis­senschaft­skom­mu­nika­tion über dig­i­tale Medien” startete am 8. Feb­ruar eine Umfrage zum Ein­satz von Social Media in der Wis­senschaft. Sie richtet sich an Forscher und Ange­hörige der Hochschullehre. Da AEON als OpenAccess-Fachjournal sel­ber in zahlre­ichen Social Media-Netzwerken unter­wegs ist (Blog, Twit­ter, Face­book, MeinVZ bzw. Stu­diVZ), unter­stützen wir diese Umfrage und bit­ten unsere Leser, daran teilzunehmen.

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02 2010

Ad fontes — ein Tutorialprogramm für Studenten

Ad fontes” ist das erste Leit­mo­tiv für den Stu­den­ten der Geschichtswis­senschaft, dem er während seines Studi­ums begeg­net. Aus Quellen bezieht der His­toriker seine Erken­nt­nis. Zunächst reichen noch die Edi­tio­nen und Quel­len­samm­lun­gen, die man beispiel­sweise in der Bib­lio­thek ein­se­hen kann. Aber irgend­wann erre­icht man den Zeit­punkt, wo dies nicht mehr aus­re­icht, wo der Gang ins Archiv unab­d­ing­bar ist. Aus eigener Erfahrung als Stu­dentin und aus der Zeit als Dozentin weiß ich um das Grauen, daß viele Nach­wuchshis­toriker bei diesem Gedanken befällt: wie läuft es in einem Archiv ab? Wie finde ich meine benötigten Quellen? Kann ich überhaupt die Schrift lesen?

Natür­lich wird in manchem Sem­i­nar der Archivbe­such ange­sprochen, aber oft­mals bleibt es graue The­o­rie und teil­weise fehlt der Prax­is­be­such. Eine Lösung für dieses Prob­lem bietet das Tuto­r­ial “Ad fontes”, entwick­elt und betreut vom His­torischen Sem­i­nar der Uni­ver­sität Zürich. In ver­schiede­nen Lern­ab­schnit­ten soll es den Stu­den­ten helfen, sich auf ein Archivbe­such vorzu­bere­iten, alte Hand­schriften lesen zu ler­nen und sie als Quellen auswerten zu kön­nen. Zudem wer­den Arbeitsmit­tel der His­torischen Hil­f­swis­senschaften erläutert und gelehrt. In fünf Bere­iche ist das Tuto­r­ial gegliedert:

  • Archiv: enthält prax­is­nahe Auf­gaben, das erwor­bene Grund­wis­sen wird hier vertieft
  • Train­ing: hier kön­nen mit­tels ver­schiedener Übun­gen Bere­iche wie Lesen oder Datieren geübt werden
  • Tuto­rium: hier wird das Grund­wis­sen dargestellt und erläutert, Aus­gangspunkt für die übrigen Kategorien
  • Ressourcen: Anführun­gen von Links, Hil­f­s­mit­teln, Tabellen und Literaturhinweise
  • MyAd­fontes: Überblick über die erledigten Auf­gaben, Zugang zu den per­sön­lichen Daten

Adfontes ist öffentlich zugänglich.

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02 2010

Call for Papers: auf AEON sein Dissertationsprojekt vorstellen

Die Suche nach einem Dis­ser­ta­tion­s­thema steht am Anfang einer jeden Pro­mo­tion. Der Satz klingt zunächst recht banal, bein­hal­tet aber eine größere Hürde als auf den ersten Blick gedacht. Die Wahl eines Dis­ser­ta­tion­s­the­mas ist nicht so ein­fach, egal in welcher Diszi­plin. Schließlich will man mit diesem Thema pro­movieren, beschäftigt sich die näch­sten 4–5 Jahre damit. Hat man ein Thema, was einen inter­essiert und genü­gend Raum für neue Erken­nt­nisse brin­gen wird, gefun­den, so stellt sich zugle­ich eine weit­ere Frage: wird das Thema schon von jeman­den anderem bear­beitet? Schließlich kann man nach den Pro­mo­tion­sor­d­nun­gen nur pro­moviert wer­den, wenn die zu erwartenden Ergeb­nisse noch nicht veröf­fentlich wor­den sind. Ein Super­gau tritt dann ein, wenn man nach eini­gen Monaten und vielle­icht sogar Jahren fest­stellt, daß jemand anderes schon oder noch dazu arbeitet. Wie kann man diesem Prob­lem­fall vor­beu­gen? Prak­tisch wäre hier zu eine Art Daten­bank für Dis­ser­ta­tion­spro­jekte. Lei­der gibt es diese für die Geschichtswis­senschaft nicht. Deswe­gen möchten die Her­aus­ge­ber allen Dok­toran­den die Gele­gen­heit bieten, in AEON ihr Dis­ser­ta­tion­spro­jekt vorzustellen. Der große Vorteil dabei ist, daß durch das Inter­net der Dok­torand schnell auf sein Thema hin­weisen bzw. allen Suchen­den solche Kom­p­lika­tio­nen erspart oder vielle­icht sogar Anre­gun­gen für ein eigenes Thema gegeben wer­den kann. Zudem bietet sich hier auch die Möglichkeit der Ver­net­zung an: man lernt unkom­pliziert andere Dok­toran­den ken­nen, die zu einem ähnlichen Thema oder im gle­ichen Bere­ich arbeiten.

Daher ein Aufruf an alle Dok­toran­den der Geschichtswis­senschaft: veröf­fentlicht eine Pro­jek­t­skizze Eurer Dis­ser­ta­tion auf AEON!

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01 2010

Spiegel Online über Fachzeitschriften von Studenten

Erst­mal wün­schen die Her­aus­ge­ber und die Redak­tion von AEON allen Lesern ein gesun­des Neues Jahr.

Spiegel Online (auch SPON genannt) berichtet heute in seiner Aus­gabe von stu­den­tis­chen Fachjour­nalen. Als Beispiel wird das poli­tik– und sozial­wis­senschaftliche Fach­magazin “360°” vorgestellt, die im bun­desweiten Wet­tbe­werb “Land der Ideen” aus­geze­ich­net wer­den. Wir stim­men mit Max Haerder, dem Autor des Beitrag, überein: ein stu­den­tis­ches Fachjour­nal macht  zwar — wie jedes andere auch — viel Arbeit, bringt aber allen Beteiligten viel an neuer Erfahrung, prak­tis­cher Übung, neuen Kon­tak­ten und hebt den Blick über den Teller­rand des eige­nen Stu­di­en­ganges und uni­ver­sitären Insti­tutes. Zudem gibt es so für Stu­den­ten erst­mals die Möglichkeit, pub­lizis­tis­che Erfahrung machen und eigene wis­senschaftliche Erken­nt­nisse veröf­fentlichen und sich somit dem Wis­senschafts­diskurs stellen zu kön­nen. Hin­ter und in stu­den­tis­chen Fachjour­nalen steckt eben großes Poten­zial — für alle!

Wir grat­ulieren den Her­aus­ge­bern und der Redak­tion von “360°” für ihre Ausze­ich­nung!  Her­zlichen Glückwunsch!

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01 2010

AEON ist jetzt in der Wikipedia

Die Her­aus­ge­ber und Redak­teure freuen sich riesig… AEON hat seinen eige­nen Artikel in der Wikipedia! Das klingt nicht nur gut, das ist auch richtig gut, im meist­be­nutzten Online-Lexikon aufgenom­men wor­den zu sein!

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12 2009

Alexander Klaehr: Werden und Vergehen einer Demokratie. Frankreichs Dritte Republik in neun Porträts

Alexan­der Klaehr: Wer­den und Verge­hen einer Demokratie. Frankre­ichs Dritte Repub­lik in neun Porträts von Gün­ther Fuchs, Udo Scholze und Detlev Zim­mer­mann, Leipzig 2004. In: AEON 2 (2010). S. 5–7

Buchbe­sprechung zu Fuchs, Gün­ther; Scholze, Udo; Zim­mer­mann, Detlev: Wer­den und Verge­hen einer Demokratie. Frankre­ichs Dritte Repub­lik
in neun Porträts, Leipzig 2004 (Leipziger Uni­ver­sitätsver­lag). 263 Seiten. Preis: 21,00 Euro (Deutsch­land). ISBN: 978–3-937209–87-6.

Zita­tionsvorschlag: Klaehr, Alexan­der: Wer­den und Verge­hen einer Demokratie. Frankre­ichs Dritte Repub­lik in neun Porträts von Gün­ther Fuchs, Udo Scholze und Detlev Zim­mer­mann. In: AEON – Forum für junge Geschichtswis­senschaft 2 (2010). S. 5–7.
Online: http://wissens-werk.de/index.php/aeon/article/viewFile/19/pdf_3

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12 2009