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Ope­nAc­cess (englisch für freier Zugang) beze­ich­net den freien, ent­gelt­freien Zugang zu wis­senschaftlicher Lit­er­atur und anderen Mate­ri­alien im Inter­net. Es gibt drei soge­nan­nte Wege des Ope­nAc­cess: graue, grüne und goldene.

Grauer Weg:

  • Darunter wird die Veröf­fentlichung von wis­senschaftlichen Tex­ten, die nicht im Buch­han­del beziehbar sind, ver­standen. Desweit­eren sind diese Texte nicht auf einem bes­timmten Anforderun­gen unter­wor­fe­nen Server (Repos­i­to­rium) gespe­ichert. Ein Peer-Review-Verfahren findet nicht statt.

Grüner Weg:

  • Diese Texte wer­den neben ihrer Pub­lika­tion in einem Ver­lag auch auf dem Wege des Ope­nAc­cess öffentlich zugänglich gemacht. Dabei wird eine Kopie des Textes auf einer pri­vaten oder insti­tu­tionellen Web­site abge­spe­ichert. Let­zteres setzt sich zunehmend durch. Die Texte des “grü­nen Weges” kön­nen im Pre– oder Post­prints sein. Texte der zweiten Art sind oft­mals im Peer-Review-Verfahren entstanden.

Gold­ene Weg:

  • Diese Art beze­ichent die primäre Veröf­fentlichung eines wis­senschaftlichen Textes im Ope­nAc­cess, zumeist in OpenAccess-Zeitschriften, die zumeist wie ihre kon­ven­tionellen Pen­dants ein Peer-Review-Verfahren nutzen. Das Direc­tory of Open Access Jour­nals verze­ich­net den größten Teil aller OpenAccess-Zeitschriften.

Es gibt die Möglichkeit, wis­senschaftliche Texte gle­ichzeitig im Ope­nAc­cess im Inter­net und in einer gedruck­ten, kostenpflichti­gen Druck­ver­sion zu pub­lizieren. Dieses Ver­fahren wird hybrides Pub­lizieren genannt, welches beispiel­sweise auch für AEON — Forum für junge Geschichtswis­senschaft genutzt wird.

Weit­ere Infor­ma­tio­nen zu Ope­nAc­cess ist zu finden unter:

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