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Philipp Bludovsky: Legitimation versus Geheimhaltung

Philipp Blu­dovsky: Legit­i­ma­tion ver­sus Geheimhal­tung. Die ambiva­lente Rolle der Todesstrafe in der DDR. In: AEON 2 (2010). S. 25–35.

Die Anwen­dung der Todesstrafe in der DDR ist durch eine zunehmende Ambivalenz von Legit­i­ma­tion und Geheimhal­tung gekennze­ich­net. Ein­er­seits wurde die Beibehal­tung der Todesstrafe für zwin­gend notwendig gehal­ten, ander­er­seits waren zunächst bes­timmte, später sämtliche Todesurteile einer stren­gen Geheimhal­tung unter­wor­fen. Die Rekon­struk­tion der genauen Abläufe der in Leipzig von 1960 bis 1981 durchge­führten Hin­rich­tun­gen steht im Zen­trum einer vom Autor durchge­führten Studie (Mag­is­ter­ar­beit), auf der dieser Beitrag basiert. Die fol­gende Arbeit nähert sich essay­is­tisch der Rolle der Todesstrafe in der DDR und den Grün­den zunehmender Geheimhal­tung, die schließlich in der Abschaf­fung 1987 mün­de­ten. Dabei wird das direkte Ver­hält­nis zwis­chen zunehmender Geheimhal­tung und abnehmender Legit­i­ma­tions­ba­sis aufgezeigt.

Zita­tionsvorschlag: Philipp Blu­dovsky: Legit­i­ma­tion ver­sus Geheimhal­tung. Die ambiva­lente Rolle der Todesstrafe in der DDR. In: AEON – Forum für junge Geschichtswis­senschaft 2 (2010). S. 25–35.
Online: http://wissens-werk.de/index.php/aeon/article/viewFile/22/pdf_5

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01 2010