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Franziska Neumann: Vom „Nachthunger“ und „nächtlichen Zynß“

Franziska Neu­mann (Dres­den): Vom „Nachthunger“ und „nächtlichen Zynß“. Die Darstel­lung ehe­licher Sex­u­al­ität in Valentin Schu­manns Nacht­büch­lein I/II. In: AEON 1 (2009). S. 5–17

Die Schwanksamm­lun­gen des 16. Jahrhun­derts sind gemein­hin für ihre obszö­nen und unfläti­gen Darstel­lun­gen des Sex­uellen bekannt. Jedoch, so die These des Auf­satzes, lässt sich daraus keine generelle Unbe­fan­gen­heit gegenüber Kör­per­lichkeit und Sex­u­al­ität schlussfol­gern. Vielmehr fol­gen die friv­olen Geschichten einer spez­i­fis­chen Vorstel­lung von Sex­u­al­ität, die auf der Inter­de­pen­denz part­ner­schaftlichen Han­delns aus­gerichtet ist. Die kör­per­liche Beziehung der Ehep­art­ner wird als grundle­gen­der Teil des ehe­lichen Miteinan­ders ver­standen. Diese Wahrnehmung wird exem­plar­isch in Valentin Schu­manns Nacht­büch­lein I und II (1559) herausgearbeitet.


Zita­tionsvorschlag: Neu­mann, Franziska: Vom „Nachthunger“ und „nächtlichen Zynß“. Die Darstel­lung ehe­licher Sex­u­al­ität in Valentin Schu­manns Nacht­büch­lein I/II. In: AEON – Forum für junge Geschichtswis­senschaft 1 (2009). S. 5–17.
Online: http://wissens-werk.de/index.php/aeon/article/viewFile/9/pdf_2

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10 2009