Konzept
1. Wissens-Werk.de
WISSENS-WERK.de ist ein Imprint des Magdeburger Meine Verlages, der sich als Wissenschafts-, Fach- und Sachbuchverlag besonders auf das Gebiet der Geistes- und Sozialwissenschaften konzentriert. Als Internetplattform richtet sich WISSENS-WERK.de an engagierte Nachwuchswissenschaftler (Studierende, Doktoranden, wissenschaftliche Mitarbeiter) und bietet diesen Möglichkeit, eigene Ideen und Ergebnisse wissenschaftlichen Arbeitens in einem OpenAccess-Journal mit Peer-Review-Verfahren zu veröffentlichen. Durch die Veröffentlichung der Beiträge in solch einem Journal werden die Artikel voll zitierbar und damit wissenschaftlich anschlussfähig (Weitere Informationen: www.wissens-werk.de).
2. Arbeitstitel – Forum für Leipziger Promovierende
Unter dem Dach von WISSENS-WERK.de erscheint ab dem Wintersemester 2009/10 auch die Zeitschrift Arbeitstitel – Forum für Leipziger Promovierende als OpenAccess-Journal.
a. Die Idee – Entstehung und Ziele
Arbeitstitel ist ein Wissenschaftsjournal aus der Hand von Nachwuchswissenschaftler_innen, das fächerübergreifend Promovierenden neben einem Vortrag in der Reihe Leipziger Promotionsvorträge die Möglichkeit bietet Ideen, Teile, Angrenzendes, Zusammenfassendes oder Abgeschlossenes ihrer individuellen Dissertationsprojekte zu veröffentlichen.
- Entstehung
Die Leipziger Promotionsvorträge finden bereits seit mehreren Jahren statt. Das Stipendiatennetzwerk rief sie 2005 ins Leben, um eine fächerübergreifende Diskussion zwischen Doktorand_innen und Studierenden anzuregen. Zusätzlich werden Interessenten auch außerhalb der Universität angesprochen, damit Nachwuchsforscher_innen einer breiteren Öffentlichkeit ihre Forschungsvorhaben vorstellen und ein interdisziplinäres Feedback erlangen können. Zugleich bietet dies den Referenten eine zusätzliche Präsentations- und Disputationsübung.
Seit 2009 werden die Vorträge von der Leipziger Initiative für Promovierende (LIP) organisiert und durchgeführt. Die LIP hat sich 2008 mit dem Ziel zusammengeschlossen, die Interessenvertretung, Beratung und Vernetzung der Leipziger Promovierenden zu fördern.
- Ziele
Die Gedanken von Austausch und Wissenstransfer, wie sie die Basis von Vortragsreihe und Promovierendeninitiative sind, bilden auch den Ausgangspunkt von Arbeitstitel. Mit ihr wird dem wissenschaftlichen Nachwuchs neben der Möglichkeit des mündlichen Vortrags die Gelegenheit gegeben, eigene Texte in einem professionellen Rahmen zu veröffentlichen und diese einer breiteren Öffentlichkeit vor- wie auch zur Disposition zu stellen. Sie bietet ein inter- und transdisziplinäres Forum, das auch einen Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit anregt.
b. Die Umsetzung – Aufbau, Inhalt, Erscheinungsweise und qualitative Standards
Die Zeitschrift Arbeitstitel wird von Promovierenden unterschiedlicher Fachrichtungen betreut. Das Redaktionsteam setzt sich aus 12–14 Mitgliedern zusammen. Hierbei ist auch eine Zusammenarbeit mit anderen Hochschulen – beispielsweise im Hochschulverbund (Halle-Wittenberg, Leipzig und Jena) – aber auch mit anderen Universitätsstandorten im In- und Ausland umgesetzt worden.
- Aufbau
Hervorgehend aus der jeweils semesterweise stattfindenden Vortragsreihe, wird jedes Heft einen eigenen Fokus haben. Dieser leitet sich aus dem Thema des vorangegangenen Semesters her. Jede Ausgabe von Arbeitstitel wird zwischen 4–10 Beiträgen umfassen. Ergänzt werden diese mit thematischen Einführungstexten zum Semesterthema sowie Literaturempfehlungen und Rezensionen.
- Inhalt
Bei den veröffentlichten Beiträgen wird es sich um Erstveröffentlichungen handeln. Diese können auf Exposés zum Forschungsvorhaben, ersten Erkenntnissen innerhalb des Forschungsprozesses oder Vorstellung eines einzelnen Kapitels basieren. Aber auch angrenzende Themen zum individuellen Promotionsprojekt können veröffentlicht werden.
- Erscheinen und Kosten
Die erste Ausgabe erscheint im Januar 2010 online im downloadfähigen pdf-Format (Redaktionsschluss: 01.12.2009). Die Beiträge werden seitengezählt und zitierfähige Einzeldokumente sein. Als Periodikum (komplettes Heft) erscheint Arbeitstitel ab der zweiten Ausgabe semesterweise jeweils vier Monate nach Ende der Vortragsreihe im vorangegangenen Semester. Redaktionsschluss für Vortragsreihen des Wintersemesters ist der 01.05. sowie für das Sommersemester der 01.11. des jeweiligen Kalenderjahres. Den Vortragenden verbleiben damit mindestens zwei Monate für das Verfassen ihres Beitrags. Für die redaktionelle Begutachtung und eventuelle Nachbearbeitungen durch die/den Vortragende_n sowie die Endredaktion stehen jeweils drei Wochen zur Verfügung.
- Qualitative Standards
Für eine aktive Teilnahme am wissenschaftlichen Diskurs ist es notwendig, ein transparentes und nachvollziehbares System zur qualitativen Begutachtung sicherzustellen. Ziel darf es hierbei nicht sein bestimmte Positionen aus dem Diskurs fernzuhalten, sondern eine Intersubjektivität der Beiträge zu garantieren. Dies gilt insbesondere für die Schlüssigkeit der Argumentation sowie die Gründlichkeit bei Darstellung und Dokumentation. Um diese Zielstellung und die Kopplung an die Vortragsreihe der Leipziger Promotionsvorträge zu gewährleisten, wurde ein doppeltes Review Verfahren entwickelt.
Doppeltes Review Verfahren
In einem ersten Schritt werden die eingereichten Abstracts zum Call for Papers der Vortragsreihe durch ein Team bestehend aus mindestens einem/r Herausgeber_in, zwei Mitgliedern der Redaktion sowie den aktuellen Organisator_innen der Leipziger Promotionsvorträge begutachtet und ausgewählt.
Der im Anschluss an den Vortrag eingereichte Beitrag wird durch zwei Redaktionsmitglieder begutachtet. Beide müssen einer Veröffentlichung zustimmen. Sie können den Beitrag unter Angabe von Gründen abweisen oder zur Nachbearbeitung an den/die Autor_in zurücksenden. Angenommene Beiträge werden anschließend in Abstimmung mit der/m Autor_in redaktionell bearbeitet.
Verzeichnis
Damit alle Artikel der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sowie allgemein prüfbar und voll zitierfähig sind, erfolgt ein Nachweis im Verzeichnis der elektronischen Formen der Deutschen Nationalbibliothek sowie die Zuweisung einer ISS-Nummer. Hiermit wird die wissenschaftliche Anschlussfähigkeit der publizierten Beiträge ebenfalls Rechnung getragen.
c. Das Team – Redaktion und Herausgeberschaft
Neben der Veröffentlichung nachwuchswissenschaftlicher Texte bietet Arbeitstitel – Forum für Leipziger Promovierende auch die Chance, Fertigkeiten redaktionellen Arbeitens kennen zu lernen oder bereits vorhandenes Wissen zu vertiefen. Hierzu gehören u. a. die kritische Durchsicht von Manuskripten, das Redigieren von Texten, das Beraten von Autoren, aber auch Öffentlichkeitsarbeit sowie Pflege des wissenschaftlichen Netzwerkes. Dabei ist es wichtig, dass die Mitarbeiter der Redaktion unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen angehören. Grundsätzlich ist es nicht das Ziel, bei der Zusammenstellung des Redaktionsteams neue Schwellen aufzubauen. Redakteur _in kann folgerichtig auch jede/r werden, der/die Interesse und Engagement für die Betreuung und Pflege eines interdisziplinär arbeitenden Journals mitbringt und an einer Universität promoviert bzw. promoviert hat. Die Einarbeitung von Redakteur_innen vollzieht sich mittels Teamwork: Für zwei bis drei Beiträge arbeitet ein neues Redaktionsmitglied mit einem bereits erfahrenen zusammen und kann danach seinerseits Erfahrungen weitergeben. Redakteur_innen, die ausscheiden, werden gebeten, Nachfolger_innen zu empfehlen, um die Vollbesetzung der Redaktion zu gewährleisten. Alle Redakteure haben das Recht, sich auch als Herausgeber_innen zu bewerben.
Herausgeber_innen können Interessierte werden. Hier muss jedoch neben dem persönlichen Engagement bereits redaktionelle Erfahrung und Mitarbeit in der Redaktion von Arbeitstitel vorliegen. Neben der Redakteurstätigkeit (mind. 1 Beitrag pro Jahr) leiten Herausgeber_innen das Begutachtungsverfahren eingegangener Texte ein, organisieren den termingerechten Rücklauf, unterstützen die Kommunikation innerhalb der Redaktion und organisieren diese zum Verlag. Außerdem halten sie den Kontakt zu den Organisator_innen der Vortragsreihe und leiten und strukturieren den Kontakt zur Leserschaft. Die Herausgeber_innen sind auch für die Pflege der Webpräsenz der Zeitschrift zuständig. Zugleich vertreten sie die Zeitschrift im Sinne des Presserechtes nach außen. Da die Herausgeber_innen dem Journal das konzeptionelle Gesicht – und somit auch eine inhaltliche Kontinuität – verleihen, sollten sie ihre Tätigkeit mindestens zwei Jahre ausüben. Scheidende Mitglieder der Herausgeberschaft schlagen eine/n Nachfolger_in aus dem Redaktionskolleg vor. Über diesen Vorschlag entscheiden alle Herausgeber_innen in Mehrheit. Um die Erarbeitung laufender Hefte nicht durch sprunghafte Wechsel zu erschweren, sollte das Ausscheiden erst nach Abschluss eines Hefts erfolgen.
3. Ansprechpartner_innen
Ansprechpartner_innen:
Stephanie Garling und Enrico Thomas
Postanschrift:
Arbeitstitel – Forum für Leipziger Promovierende
c/o Meine Verlag
Im Wissenschaftshafen
Werner-Heisenberg-Straße 3
39106 Magdeburg
E-Mail: herausgeber.arbeitstitel@wissens-werk.de
Webpräsenz: http://wissens-werk.de/index.php/arbeitstitel
- Exposé als .pdf hier zum Herunterladen
Rubriken-Richtlinien
Editorial
Artikel
Open-Access-Richtlinie
Diese Zeitschrift bietet freien Zugang (Open Access, "Goldener Weg") zu ihren Inhalten, entsprechend der Grundannahme, dass die freie öffentliche Verfügbarkeit von Forschung einem weltweiten Wissensaustausch zugute kommt.
Archivierung
Diese Zeitschrift verwendet das LOCKSS-System, um mit Hilfe der teilnehmenden Bibliotheken ein dezentralen Achivierungssystem zu schaffen, bei dem diese Bibliotheken die Zeitschrift zu Aufbewahrungs- und Wiederherstellungszwecken permanent archivieren. Mehr...
ISSN: 1869-9073